Mehr Immobilienverkäufe in der Stadt Wilhelmshaven registriert

Wilhelmshavener Zeitung, 8. Februar 2019

In Wilhelmshaven sind Grundstücke und gebrauchte Immobilien nach wie vor relativ preiswert. Das zeigt der neueste Grundstücksmarktbericht.

Von Hartmut Siefken

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte mit Sitz in Aurich hat im Berichtsjahr 2018 allein in Wilhelmshaven 1004 Vertragsabschlüsse auf dem Immobilienmarkt registriert, eine Steigerung zum Vorjahr um 8,3 Prozent; im Jahr 2017 waren 927 Verträge beurkundet worden (siehe Grafik des Gutachterausschusses).

Im Bereich der bebauten Grundstücke stieg die Zahl der Kaufverträge um rund ein Fünftel, bei den unbebauten Bauflächen um fast ein Drittel. Die Vertragsabschlüsse bei Eigentumswohnungen gingen um fast vier Prozent zurück, bei den landwirtschaftlichen Flächen um fast 29 Prozent.

Der Flächenumsatz war geringer als im Vorjahr und sank von 90 auf 84 Hektar. Zum Vergleich das „Ausrutscher“-Jahr 2016, als 294 Hektar an Fläche verkauft wurden. Insgesamt ließen sich die Immobilienerwerber ihr neues Eigentum im vergangenen Jahr 221 Millionen Euro kosten, 6 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor und fast doppelt so viel wie noch vor vier Jahren. In der gesamten Region Friesland und Ostfriesland nahmen die Verkaufszahlen von freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent leicht ab, in Wilhelmshaven um drei Prozent. Das Preisniveau der Ein- und Zweifamilienhäuser war 2018 regional um sechs Prozent gestiegen. Damit beläuft sich die Preissteigerung der letzten zehn Jahre regional auf 50 %.

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In Wilhelmshaven wurden im vergangenen Jahr 148 Reihenhäuser und Doppelhaushälften verkauft, 13 Prozent mehr als im Vorjahr, in der Region ging dieser Teilmarkt um sechs Prozent zurück. Um vier Prozent ging die Zahl der Kaufverträge (355) bei Eigentumswohnungen in der Jadestadt zurück. In der Stadt wurden im letztes Jahr 31 Baugrundstücke veräußert. Als mittleren Quadratmeterpreis (inkl. Erschließung) ermittelte der Gutachterausschuss 117 Euro, vier Euro mehr als im Vorjahr (bei einer Preisspanne von 40 bis 160 Euro).