Wohnungsbaugebiete in Wilhelmshaven

Erschließung des Neubaugebietes Potenburg soll im Frühjahr erfolgen

3. Februar 2017, Quelle: Wilhelmshavener Zeitung

WILHELMSHAVEN  - Noch ist von Bautätigkeit nichts zu sehen, das soll sich im Frühjahr bei besserem Wetter ändern: Die Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW) werden dann mit der öffentlichen Erschließung des Neubaugebietes Potenburg in der Wohnstadt West beginnen.

Das Gebiet wird von der Hooksieler Landstraße im Westen, dem Europaviertel im Osten, der Neuen Friedenstraße im Norden und der Oldenburger Straße (B 210) im Süden begrenzt. „Zunächst werden alle Hauptstraßen in den beiden nördlichen Bau­bereichen gebaut“, sagt Stadtbaurat Oliver Leinert auf Anfrage der WZ. Aber auch die Verbindungsstraßen zum Europaring, zur Straßburger Allee und zur Brüsseler Straße. Unterhalb der Straßen wird ein Kanal eingebaut; auch Baumbeete sollen angelegt werden.

Die Immobilien GmbH, ein Tochterunternehmen der Sparkasse, hat das erste von vier Teil­stücken mit einer Größe von 4,4 Hektar in dem Gebiet Potenburg erworben und bietet es Interessenten an. Die Nachfrage ist sehr hoch, wie Vorstandsmitglied Holger Sothmann kürzlich bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse bestätigte.

Auf 60 Grundstücken mit einer Größe zwischen 414 und 991 Quadratmetern können Einfamilienhäuser gebaut werden, auf 16 weiteren Grundstücken wird es Doppelhäuser geben. Es können verschiedene Haustypen (Bungalows, Einfamilien-, Doppelhäuser oder Stadtvillen) gebaut werden (die WZ berichtete).

Ab Herbst könne voraussichtlich mit dem Bau der Häuser begonnen werden, schätzt Leinert. Wenn drei Viertel der Grundstücke verkauft sind, werde der städtische Eigenbetrieb Grund­stücke und Gebäude der Stadt (GGS) unverzüglich den zweiten Baubereich – östlich vom ersten in Richtung Europaviertel – öffentlich ausschreiben. Dies dürfte ebenfalls im Herbst dieses Jahres erfolgen.

„Anfang des kommenden Jahres rechne ich damit, dass ein Bieter den Zuschlag zur Bebauung der nächsten rund 50 weiteren Grundstücke erhält“, so Leinert. In dem Areal entstünden keine Einfamilienhäuser, sondern Reihenhäuser und Gebäude im sogenannten Geschosswohnungsbau.

Parallel zu der Erschließung und der Bebauung des Neubaugebietes Potenburg läuft das Planfeststellungsverfahren zum mög­lichen Durchbau der Neuen Friedenstraße von der Hooksieler Landstraße bis zur Friedrich-Paffrath-Straße. Ein Abzweiger von der Hooksieler Landstraße ins Baugebiet Pütthauser Straße ist bereits vorhanden.

„Wir gehen davon aus, dass der Rat der Stadt nach der Sommerpause über den Planfeststellungsbeschluss entscheiden kann“, so Leinert – und damit darüber, ob der ­Lückenschluss erfolgen soll oder nicht. Diese Entscheidung interessiert bei der Bebauung des Gebietes Potenburg buchstäblich zwar nur am Rande. Eine wie auch immer getroffene Entscheidung hat aber Auswirkungen, zum Beispiel, ob die Verbindungsstraßen ins Europaviertel verkehrsberuhigt werden oder nicht.

Zudem ist entlang der Hooksieler Straße ein Gewerberiegel vorgesehen; die beiden Lebensmittelketten Aldi und Lidl zieht es von der Güterstraße ins Gebiet Potenburg, ein Drogeriemarkt wird dort ebenfalls folgen. Die Verträge mit den Discountern sind unterzeichnet, Bauanträge allerdings wurden bisher noch nicht gestellt, so der Stadtbaurat. Darüber hinaus entsteht gleich zu Beginn des Baugebietes eine Kindertagesstätte.

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Die Neubaugebiete im Westen von Wilhelmshaven

Stand: 23. Januar 2016, Quelle: Wilhelmshavener Zeitung

Wilhelmshaven wächst in den Westen. Zwischen Hooksieler Landstraße im Westen, der Neuen Friedenstraße im Norden, der Bundesstraße B210 im Süden und dem Europaviertel im Osten entsteht das neue Baugebiet „Wohnstadt West“ (rund um die ehemalige Hofstelle Potenburg).

Der Startschuss für die Vermarktung der ersten Grundstücke im neuen Baugebiet Potenburg ist gestern erfolgt. Die Immobilien GmbH, ein Tochterunternehmen der Sparkasse, hat das erste von vier Teilstücken mit einer Größe von 4,4 Hektar in dem Gebiet erworben und bietet es ab sofort Interessenten an. Die Nachfrage ist sehr hoch.

Auf 60 Grundstücken mit einer Größe zwischen 414 und 991  Quadratmeter können Einfamilienhäuser gebaut werden, auf 16  weiteren Grundstücken wird es Doppelhäuser geben. Der Preis pro Quadratmeter liegt zwischen 100 und 130 Euro (voll erschlossen). Es können verschiedene Haustypen (Bungalows, Einfamilien-, Doppelhäuser oder Stadtvillen) gebaut werden, erläuterte Britta Dirks vom Fachbereich Stadtplanung und -erneuerung. Etwa in einem Jahr können die ersten Häuser gebaut werden, hoffen Olaf Altrock und Edo Koch, beide Geschäftsführer der  Sparkassen-Immobilien GmbH.

Nachdem der Rat der Stadt in der letzten Sitzung vor den Sommerferien am 15. Juni 2016 den Bebauungsplan Nr. 179 "Potenburg" als Satzung beschlossen hat, wurde der Bebauungsplan durch Veröffentlichung in der Wilhelmshavener Zeitung am 17. September 2016 rechtskräftig. Der Bebauungsplan wurde aus dem Flächennutzungsplan (47. Ä. FNP) entwickelt, die im 21. Juli 2016 durch das Amt für Regionale Landesentwicklung genehmigt wurde. Die Erschließung des Baugebietes wird zurzeit vorbereitet.

So sieht das neue Baugebiet Potenburg laut Grobplanung aus: Links zur Hooksieler Landstraße hin entsteht Gewerbe (große rote Flächen). Unten verläuft die Bundesstraße 210; rechts oben ist der erste von vier Bauabschnitten der neuen „Wohnstadt West“ zu sehen (farblich herausgehoben). WZ-FOTO: LÜBBE/GRAFIK: GGS

Angrenzend an die Stadtteile Ebkeriege mit vorwiegend gewerblichen Flächen und Schaar bietet das Neubaugebiet West eine hervorragend Wohngegend in bevorzugter Lage und mit idealer Anbindung an alle wichtigen Verkehrswege, Schulen, Kindergärten und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten.