Wohnungsbaugebiete in Friesland

Neues Wohnbaugebiet in Schortens

Im neuen Wohnbaugebiet „Kramermarktwiese“ in Schortens haben kürzlich die Ersterschließungsmaßnahmen begonnen. Es entstehen zwölf Bauplätze mit insgesamt bis zu 50 Wohneinheiten. Die Baugrundstücke werden von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) in Zusammenarbeit mit der Oldenburgischen Landesbank (OLB) angeboten.

Die ehemalige Kramermarktwiese hat die NLG im Zuge eines Interessenbekundungsverfahrens von der Stadt Schortens erworben. Die Erschließung wird von der Firma WB Wittmunder Bau vorgenommen und soll im Winter erledigt sein.

Das Wohnbaugebiet zeichnet sich insbesondere durch seine zentrale Stadtlage aus. Die Grundstücke sind sowohl für eine Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern in eingeschossiger Bauweise als auch für Mehrfamilienhäuser in zwei bzw. dreigeschossiger Bauweise vorgesehen. Auf einem Baugrundstück wird die NLG zusätzlich selbst ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten bauen. Diese Wohnungen sollen auch zum Kauf angeboten werden.

Für die neuen Grundstücke gibt es bereits zahlreiche Interessenten bzw. Reservierungen.

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 8. Februar 2019

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Land fördert Wohnungsbau-Projekt in Jever

Minister sind grundsätzlich gern gesehen, vor allem dann, wenn sie einen Förderbescheid mitbringen. So hat die Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland gestern auch Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Umwelt und Bauen, in Jever willkommen geheißen.

Die Wohnungsbau-Gesellschaft will im Baugebiet Normannenviertel einen Komplex mit insgesamt 18 kleineren Wohnungen errichten. Das Land fördert das Vorhaben mit einem zinslosen Darlehen der NBank in Höhe von 2,035 Mio. Euro, davon 15 Prozent als Tilgungsnachlass im 20. Jahr.

Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von 2,6 Mio. Euro. Die Stadt Jever bringt das 3789 Quadratmeter große Grundstück in Form einer Erhöhung ihrer Anteile an der Wohnungsbau-Gesellschaft ein.

„Bezahlbarer Wohnraum auch im ländlichen Raum ist das Kernthema der nächsten Jahre“, sagte Lies. Deshalb wolle er ein Bündnis für bezahlbaren Wohnraum gründen. Wohnungsbau-Gesellschaften seien der ideale Partner auf kommunaler Ebene für diese Initiative, denn der freie Markt regele eben nicht alles. Lies: „Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist ein Stück Daseinsvorsorge.“

Bund und Land müssten die Anstrengungen unterstützen, indem sie vernünftige Rahmenbedingungen für kostengünstiges Bauen schüfen und etwa kostentreibende Vorgaben wie die zu den energetischen Standards anpassten: „Wir müssen zurück zu einem normalen Niveau.“

Die Nachfrage nach kleineren Einheiten im unteren und mittleren Preissegment steige stark an, sagte Landrat Sven Ambrosy als Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau Friesland. Aus diesem Grund sei die Wohnungsbau-Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren auch verstärkt auf diesem Gebiet tätig geworden.

Auch Jevers stellvertretender Bürgermeister Rainer Dabitsch begrüßt das Vorhaben im Normannenviertel. Auf dem Sportplatz beim „Schützenhof“ solle ebenfalls preisgünstiger Wohnraum entstehen.

An der Normannenstraße 72a und 72b will die Wohnungsbau Friesland einen Neubau errichten, der dem „Wohnpark 1a+b“ an der Jeverschen Straße in Heidmühle exakt gleicht, erklärte Bernhard Bruhnken, Geschäftsführer der Wohnungsbau. Einziger Unterschied: In Jever erfolgt die Heizung mit einer erdgasbetriebenen Erdwärmepumpe mit Gas-Brennwert-Kessel für Spitzenlastzeiten. Im Februar soll der Bau beginnen, mit der Fertigstellung rechnet Bruhnken Anfang 2019.

Es entstehen jeweils sechs Ein-, Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Größen von 32 bis 79 Quadratmetern. Insgesamt sind es 980 Qua- dratmeter Wohnfläche sowie zehn Garagen.

Zwölf Wohnungen werden gegen Vorlage von Wohnberechtigungsscheinen zu einer Kaltmiete von 5,60 Euro/Quadratmeter vergeben. Für die anderen sechs Wohnungen ist eine anfängliche Qua- dratmeter-Miete von 6,50 Euro vorgesehen. Das Vorschlagsrecht für die Belegung aller Wohnungen liegt bei der Stadt Jever. Alle Wohnungen haben einen Balkon und sind barrierearm mit bodengleichen Duschen.

Die Wurzeln der Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland mbH reichen bis zur 1935 gegründeten „Gemeinnützigen Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland“ zurück. Heute hat das kommunale Wohnungsunternehmen rund 1300 Mietwohnungen im Bestand. Gesellschafter der Wohnungsbau Friesland sind der Landkreis Friesland und alle kreisangehörigen Kommunen mit Ausnahme von Wangerooge sowie die Bremer Landesbank und die Landessparkasse zu Oldenburg.

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Januar 2018

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